Was Mandanten KI-Assistenten fragen
Typisch sind Fragen mit Ort und Situation, zum Beispiel:
- „Welcher Steuerberater in München ist auf Zahnärzte spezialisiert?“
- „Steuerkanzlei in Wien für Freiberufler mit digitaler Buchhaltung?“
- „Wer berät in Stuttgart zur Besteuerung von Immobilien?“
Der Assistent sucht dann nach Kanzleien, die genau diese Kombination aus Ort, Zielgruppe und Thema erkennbar anbieten. Eine Website, die nur „Steuerberatung für Privat und Gewerbe“ sagt, liefert dafür wenig.
Was ein Assistent über Ihre Kanzlei wissen muss
- Schwerpunkte
- Branchen und Themen, auf die Sie sich wirklich konzentrieren – mit je einer eigenen Seite oder einem klaren Abschnitt.
- Orte
- Standorte und die Regionen, die Sie betreuen, auch ob Sie aus der Ferne arbeiten.
- Qualifikationen
- Berufsbezeichnungen und Fachberater-Titel genau so, wie sie amtlich geführt werden.
- Arbeitsweise
- Digitale Buchhaltung, eingesetzte Software, Sprachen, Ablauf des Einstiegs.
- Kontaktdaten
- Name, Anschrift und Telefon in einer Schreibweise – auf der Website, im Google-Unternehmensprofil und in Verzeichnissen.
Berufsrecht: sachlich ist gut für KI
Steuerberater dürfen in Deutschland nur werben, soweit sie über ihre berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichten (§ 57a StBerG, dazu die Berufsordnung BOStB). In Österreich und der Schweiz gelten eigene Berufsregeln. Für KI-Sichtbarkeit ist das kein Nachteil: Assistenten können mit klaren Fakten mehr anfangen als mit Superlativen.
Darum verzichten wir auf Rankings, Erfolgsquoten und Versprechen. Titel übernehmen wir nur so, wie Sie sie tatsächlich führen. Die berufsrechtliche Prüfung Ihrer Texte bleibt bei Ihnen bzw. Ihrer Kammer – eine Rechtsberatung leisten wir nicht.
Worauf es bei Kanzleien besonders ankommt
- Schwerpunkte sichtbar machen: Assistenten ordnen Kanzleien nach Zielgruppe, Ort und Thema zu. Was nicht klar auf der Website steht, kann nicht zugeordnet werden.
- Einheitlichkeit: Abweichende Namen, Anschriften oder Telefonnummern in Profilen und Verzeichnissen führen zu Unsicherheit oder falschen Angaben in Antworten.
- Maschinenlesbare Fakten: Strukturierte Daten, die zum sichtbaren Text passen, machen Kanzlei, Leistungen und Anschrift eindeutig – mehr im Ratgeber llms.txt, robots.txt und strukturierte Daten.
- Erfasst werden: Neue Seiten müssen erst bei den Suchmaschinen ankommen, auf die sich die Assistenten stützen – siehe Warum Bing zählt.
Was das konkret für Ihre Kanzlei heißt, zeigt der KI-Sichtbarkeits-Check: Wir stellen 20 typische Mandantenfragen für Ihre Region an vier Assistenten und vergleichen Ihre Kanzlei mit drei Wettbewerbern. Mehr zu Ihrer Branche: KI-Sichtbarkeit für Steuerberater.
Was davon auf Ihr Unternehmen zutrifft, prüfen wir im KI-Sichtbarkeits-Check konkret: an Ihrer Website, mit den Fragen Ihrer Kunden und im Vergleich mit Ihren Wettbewerbern.
